Der Kompost-Dom als Kraftplatz

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Es war in den späten 80er Jahren, als Herward Auersperg erstmals für seine Kompostmieten die Rundform wählte. Schon damals experimentierte er mit „heiliger Geometrie“ und dem Einfluß von Formen und Maßen auf die Qualität des Komposts. Als Zentrum suchte er sich einen alten Mostbirnbaum aus, um den er einen ringförmigen Wall aus sensengeschnittenem Gras errichtete. Hinzugemischt wurden Gesteinsmehl, Muttererde und Kompostpräparate nach Lübke. Ein Achtel des Kreises ließ Herward dabei offen. In dieses offene Achtel wendete er nun das oberste Material nach unten, sowie das äußere nach innen und umgekehrt. Durch die konsequente Durchmischung bekamen seine Helfer, die Mikroorganismen im Kompost, den dringend benötigten Sauerstoff und bei Bedarf zusätzliche Feuchtigkeit. Gleichzeitig wurde das Material wöchentlich jeweils eine Achteldrehung im Kreis weitergerückt. So konnte Herward sicher gehen, dass dieses jede Himmelsrichtung intensiv durchlebte, inklusive den damit verbundenen kosmischen Einflüssen. Nach acht Wochen war das Ausgangsmaterial vollkommen vererdet und zu ausgezeichnetem Kompost geworden.


Ein Dach für den Kompost

Bereits damals war Herward Auersperg aufgefallen, dass von den runden Kompostmieten eine besondere Ausstrahlung ausging. Es entstanden Kraftplätze in der Landschaft. Doch wie ging es dem Baum in der Mitte? Schädigten ihn die intensiven Umwandlungsprozesse bei teilweise 65 Grad Celsius in seinem Wurzelbereich? Welch andere Formen des Überbaus konnten wohl geeignet sein, um Kompost zu beschirmen? Ein glücklicher Zufall wollte es, dass Herward kurz darauf über einen Flyer mit Bildern einer hölzernen energetischen Kuppelstruktur stolperte, konstruiert nach den Gesetzen des Goldenen Schnittes. Und ein doppelter Zufall war es schließlich, dass sich deren Erfinder, DI Reinhard Hesse vom Planungsbüro „Paideuma“, direkt in seiner Nachbarschaft befand. Bereits am nächsten Wochenende wurde er zu einer Probeübernachtung in den Dom eingeladen. Herward war schlichtweg begeistert: Ja, das schien die ideale Lösung für seine im Kreis angelegten Kompostmieten zu sein!

 

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Der erste hölzerne Dom entsteht

Schon bald wurde mit dem Bau eines ersten Kompost-Doms begonnen. Als wissenschaftliche Begleiter konnten der Ökologe Dr. Gernot Graefe und seine Partnerin Maria Felsenreich vom Institut für Bioenergetik in Gänserndorf gewonnen werden. Beide Wissenschaftler hatten sich bereits selbst jahrelang intensiv mit natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln beschäftigt. Daher bot sich das Gelände ihres Instituts als idealer Bauplatz für den ersten Kompost-Dom an. Eine Tischlerei aus dem Triestingtal fertigte dafür 16 gebogene Holzspanten an. Um die Konstruktion stabil mit dem Boden zu verankern, wurden exakt nach den Himmelsrichtung ausgerichtet acht Fundamente ausgehoben, die je zu einem Drittel mit Schotter aus der Umgebung gefüllt wurden. Der Rest stammte aus den Donauauen. Dieses Detail und viele weitere Fragen entschieden die Institutsleiter und Herward Auersperg penibel nach radiästhetischen Methoden. Zu guter Letzt wurde eine Leinenplane über die Holzspanten gespannt und das bereits vorgereifte Material kreisförmig eingefüllt. Nach sechs Wochen konnte der fertige Kompost entnommen werden.


Experimente mit Kompost-Domen

Offensichtlich hatte der Kompost-Dom eine starke Ausstrahlung. Laut radiästhetischer Testung reichte sie bis zur Donau (Radius etwa 25 km). Würde ein zweiter Kompost-Dom das Feld verstärken, indem er mit dem ersten in Resonanz trat? Wie weit könnte sich ein solches Resonanzfeld ausdehnen? Ein Großgrundbesitzer aus dem Burgenland war fasziniert von den Fragen und erklärte sich bereit, eine zweite Kuppelstruktur zu finanzieren. Als Bauplatz wurde ein Landschafts-Akupunkturpunkt mitten in seinem Wald ausgetestet. Der Effekt der beiden Dome auf die Atmosphäre und Lebenskraft der Landschaft beeindruckte das Team. So beschlossen sie, noch einen Schritt weiter zu gehen.

 

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Kompost-Dome zur Landschaftsheilung

Es war die Zeit nach Tschernobyl und Dr. Graefe fand es als Ökologe vordringlich, den Zustand des Ökosystems möglichst rasch zu „entchaotisieren“. Dafür bräuchte es, seinen radiästhetischen Testungen zufolge, österreichweit insgesamt neun Kompost-Dome. Vom Wissenschaftsministerium wurde für dieses Projekt auch eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. So begann man gleich mit der Arbeit. Als dann ein Jahr später bereits acht Dome standen, wurde der zuständige Beamte versetzt und die versprochene Finanzierung blieb aus. Nachdem zusätzlich einer der neu errichteten Dome von Vandalen zerstört wurde, beendete man das Projekt frühzeitig. Die erwünschte energetische Heilwirkung für die Landschaft hatte es jedoch, gemäß den Testungen von Dr. Graefe, bereits erbracht.


Der Wamena-Dom

Seit damals trug Herward Auersperg den Traum in sich, seine Forschung anhand eines weiteren Kompost-Doms fortführen zu können. Diesmal sollte es jedoch ein geschlossener Raum sein, nach den Gesetzmäßigkeiten der heiligen Geometrie entworfen und sorgsam aus den besten Naturmaterialien gefertigt. Selbst die Türe müsste in die Wandkrümmung integriert werden, um einen perfekten Resonanzraum zu erzeugen. 25 Jahre sind seither vergangen, doch jetzt ist es soweit: die Bauarbeiten für den Wamena-Dom sind in vollem Gange!

Lesen Sie mehr über den neuen Wamena-Dom im nächsten Blog →

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Ein Kommentar zu “Der Kompost-Dom als Kraftplatz

  1. Thomas 30/03/2017 um 8:49 Reply

    sehr interessanter Ansatz – gibt es denn neben der radiästhetischen Testung noch andere Effekte (z.B. schnellere Zersetzung des Humus, Pflanzen mit diesem Humus wachsen schneller, …) ?

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