Tschernobyl – bei Siegfried Lübke strahlt die Erde nicht

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1986 trat das ein, was niemals hätte passieren dürfen: der Reaktor des Blocks 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodierte. Die Welt war im Schockzustand. Langsam sickerte ins Bewusstsein der Menschen, dass wir weder unfehlbar noch unsterblich sind. Ganz im Gegenteil tragen wir eine ernste Verantwortung für den Zustand unseres Heimatplaneten und damit für die kommenden Generationen. Umweltschutzbewegungen begannen sich zu formieren und die Menschen realisierten, dass technische Entwicklungen alleine uns nicht das Heil bringen werden.

Ein Leben für die Erde
In dieser Zeit hatte Herward Auersperg, Gründer von WAMENA®, seine anfänglichen bildhauerischen Ambitionen bereits aufgegeben. Er entschied sich „Umweltarbeiter“ zu werden, um – im Gegensatz zum „Umweltberater“ – aktiv etwas zur Verbesserung unseres Lebensraums zu tut. Lesen Sie dazu mehr unter „Wenn der Holunder spricht“

Was macht so ein Umweltarbeiter das Jahr über? Dringende Themen in der Naturpflege gibt es natürlich zuhauf. Doch für Herward war die Antwort klar: besten Kompost herstellen. Denn auf gesundem Boden wachsen gesunde Lebensmittel. Und davon würde unsere geschundene Landwirtschaft viel brauchen. Ein Kompost von höchster Qualität sollte es sein, homöopathisch aufbereitet und in eine wässrige Lösung gebracht, um ihn dann großflächig auf Äckern versprühen zu können – das war schon damals seine Vision. Doch wie produziert man Kompost höchster Qualität?

Rudolf Steiner und Maria Thun
Herward machte sich auf die Suche und fragte zunächst beim Demeterverband an. Er kannte den Landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner und war fasziniert von dem Hinweis, dass in einer Handvoll gesunder Erde mehr „Kleinsttierlebewesen“ sind als Menschen auf der Erde. Der Zufall wollte es, dass kurze Zeit später ein Vortrag von Maria Thun angesetzt war. Frau Thun galt als Pionierin des anthroposophischen Pflanzenanbaus und war gemeinhin bekannt für ihren Aussaatkalender nach den Mondphasen. Hier hatte Herward also eine wahre Insiderin vor sich. Er nutzte die Gelegenheit und fragte sie direkt: „Wie hat sich die Kompostarbeit seit dem Landwirtschaftlichen Kurs weiterentwickelt?“ Ihre ernüchternde Antwort lautete: „Gar nicht, wir arbeiten nach wie vor mit den fünf Kompostpräparaten.“

Würmer und Asseln
Also forschte Herward weiter und landete schließlich bei einem Züchter von Nützlingen, der unter anderem auch Kompostwürmer zum Verkauf anbot. Im Gespräch mit ihm erfuhr er folgenden wichtigen Hinweis: „Kleintierlebewesen wie zum Beispiel Kompostwürmer sind höchst nützlich – das stimmt. Doch Giftstoffe und Krankheitskeime scheiden sie unverdaut wieder aus. Die einzigen Lebewesen, die es schaffen, auch diese vollkommen zu verarbeiten – und die Erde damit keimfrei zu machen – sind die Mikroorganismen!“ Er solle doch zu den Kompostpionieren Siegfried und Uta Lübke fahren, riet man ihm. Die beiden könnten ihm weiterhelfen.

Der Kompost-Alchemist Siegfried Lübke
Der Mikrobiologe Lübke hatte mit seiner Familie in Peuerbach bei Wels (Oberösterreich) in langjähriger Arbeit ein Verfahren zur kontrollierten mikrobiellen Kompostierung entwickelt (CMC – Controlled Microbial Compost, auch als „Lübke-Kompost“ bekannt). Schon früh setzte er auf Mikroorganismen, um die große Menge landwirtschaftlichen Abfalls zu bewältigen, die auf einem Bauernhof jährlich anfällt. Mit ihrer Hilfe konnte er diese in kürzester Zeit (6 – 8 Wochen) in beste „Erde“ umwandeln. Mit seiner eigenen Landwirtschaft trat er dabei den Beweis an: Innerhalb von 10 Jahren schaffte es Lübke, den Gehalt organischer Substanz in der Lehmerde seines Landes von 2% auf 15% zu heben und damit die Fruchtbarkeit enorm zu steigern.

Die Sache mit den Kartoffelkäfern
Bei Siegfried Lübke besuchte Herward nun zwei Kurse und war begeistert. Sie standen vor zwei Kartoffelackern: einer hatte schön grünes Laub und wenig Kartoffelkäfer. Der zweite war braun im Laub und stark befallen. Damals in den 80er Jahren schien es noch selbstverständlich, dass der von Kartoffelkäfern befallene Acker dem armen Biobauern gehörte („…hätte er doch nur gespritzt!“). Doch weit gefehlt! Das saftig grüne Feld war von Lübke, denn wie wir inzwischen alle begreifen: ein gesunder Boden bringt nun einmal gesunde Früchte hervor.

Und dann kam Tschernobyl
Am Wochenende nach dem Unfall boten die Lübkes ihr Gemüse in gewohnter Manier am Bauernmarkt in Wels an. Bei den Marktständen nahmen die Beamten damals routinemäßig Proben mit dem Geigerzähler vor, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Verstrahlte Lebensmittel wurden beschlagnahmt. Doch bei Lübkes Produkten gab es keinen Ausschlag. Der zuständige Beamte wunderte sich: „Wir wussten gar nicht, dass Sie Glashäuser haben, Herr Lübke!“

Die Hilfe der Mikroorganismen
Doch Lübke besaß keine Glashäuser. Es waren die Mikroorganismen – jene winzigen Helferlein, die er sich durch jahrelangen Bodenaufbau herangezüchtet hatte. Sie schafften es, den atomaren Fallout zu verarbeiten. Ungläubig pilgerten nun Wissenschaftler zu Lübkes Acker, um das Wunder mit eigenen Augen zu sehen. Tatsächlich waren seine Felder nicht kontaminiert, im Gegensatz zu denen der Nachbarn.

Es geht gut weiter
Unter vorgehaltener Hand wurde noch einige Zeit über diesen unglaublichen Vorfall gesprochen. In den Medien las man leider nichts davon und keiner der Wissenschaftler, die damals dabei gewesen waren, wagte letztlich darüber zu schreiben. 2014 starb Siegfried Lübke. Doch sein Wissen und die langjährige Erfahrung lebt in der Arbeit vieler engagierter Landwirte weiter. So auch im WAMENA®-Spezialkompost, dessen Ausgangsmaterialien durch die Arbeit von unzählig vielen Mikroorganismen in eine derartige Verdünnung umgewandelt werden, sodass sie als eine „natürliche homöopathische Hochpotenz“ bezeichnet werden dürfen.

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2 Kommentare zu “Tschernobyl – bei Siegfried Lübke strahlt die Erde nicht

  1. philipp morwind 18/09/2015 um 8:49 Reply

    demeter und homöpathie kombiniert auch enzo nastati bei triest, allerdings habe ich bei eurem auftreten ein nesseres gefühl!
    koszen und anwendung auch am balkon und garten günstig?
    danke!

  2. herwardauersperg 18/09/2015 um 8:49 Reply

    Ich empfehle dir lieber Philipp, dir die Homepage von http://www.wamena.at anzusehen,da erfährst du mehr über die Kosten und die Anwendung. In der Zwischenzeit werde ich versuchen herauszufinden, wie Enzo Nastati arbeitet. Ich würde mich freuen, wenn ich durch dich herausfinden würde, dass ich nicht allein auf diesem Gebiet tätig bin…

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