Wie intelligent sind Pflanzen? Das Forschungsfeld der Pflanzenneurobiologie

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Pflanzen unterhalten sich miteinander, schicken sich Botschaften und Nährstoffe weiter. Das ist kein Plott in einem Sciencefiction-Buster, sondern Stand der neuen Wissenschaften. Immer mehr Forscher sind fasziniert von der Fähigkeit von Pflanzen, miteinander und mit dem Menschen zu kommunizieren. Natürlich haben unsere grünen Freunde kein Gehirn im menschlichen Sinne und auch keinen Mund. Dennoch besitzen sie eine erstaunliche Fähigkeit, feine Gerüche, Töne und Berührungen wahrzunehmen. Sie reagieren präzis auf Umweltreize und passen ihr Wachstum, ihren Hormonhaushalt und ihre Abwehrstrategie entsprechend an.


Gemeinsam sind wir stärker
Pflanzen stimmen sich oft mit ihren Nachbarn ab, wenn eine Bedrohung naht. In unser Bild der Welt passt das gar nicht, denn dort herrscht noch Darwin´scher Verdrängungskampf. „Der Stärkste überlebt!“ Die Realität sieht oft anders aus: Pflanzen helfen sich gegenseitig bei der Bekämpfung von Fressfeinden und sie teilen auch Nährstoffe miteinander. Als Forscher einer Versuchspflanze beispielsweise eine Gabe Phosphat injizierten, wurde diese alsbald an umliegende Gewächse weitergereicht. Durch das vielschichtig verwobene Wurzelwerk vollzieht sich eine stete Umverteilung. Der Biologe Ian Baldwin sagt dazu: „Über der Erde herrscht Kapitalismus. Unter der Erde aber regiert ein sozialistisches Netzwerk.“

 

Haben Pflanzen eine Seele?
Diese Frage sollten wir besser an Schamanen richten, denn darüber ist sich die Wissenschaft nicht einmal den Menschen betreffend einig. Was Pflanzen angeht, so spricht Dieter Volkmann, emeritierter Wissenschaftler der Universität Bonn, von einem dezentralen, integrierenden System in der Pflanze, das weiß, was in der Umgebung los ist. Besonders sensibel sind dabei die Wurzeln. Hier sitzen spezialisierte Zellen, die ähnlich wie Nerven arbeiten sollen. Manche reagieren auf Berührungen, die 100 bis 1000 Mal kleiner sind als solche, die wir Menschen wahrnehmen können. So erzählt der Biologe Frantisek Baluska, einer der Mitbegründer der Gesellschaft für Pflanzenneurologie.

 

Mozart am Weinberg
Erstaunlich: Pflanzenwurzeln, die mit klassischer Musik beschallt werden, wollen „mehr davon“ und wachsen in die Richtung der Tonquelle. Das konnte Stefano Mancuso, Biologe an der Università degli Studi di Firenze, in Laborversuchen belegen. Er knüpft damit an die Beobachtungen von Giancarlo Cignozzi an, einem pensionierten Anwalt, der seinem toskanischen Weinberg regelmäßig Musik von Tschaikowski, Mozart und Beethoven vorspielt. Mit dem Ergebnis einer besonders guten Ernte und wenig Schädlingen. Pflanzen reagieren positiv auf freundliche Zuwendung, das weiß eigentlich jeder. Und deren Besitzer werden um ihren „grünen“ Daumen beneidet.

 

Pflanzen mit Touch-Genen
Und jetzt wird es noch bunter: Bereits seit zehn Jahren ist es wissenschaftlich dokumentiert, dass Pflanzen gerne „gestreichelt“ werden. Amerikanische Forscher entdeckten sogenannte „Touch-Gene“. Wenn diese durch Berührung aktiviert wurden, änderten die Pflanzen ihre Wuchsrichtung. Um all diese Phänomene wissenschaftlich „wasserfest“ zu machen, besteht jedoch noch viel Forschungsbedarf. Doch jeder von uns kann schon jetzt lernen, bewusster mit den Pflanzen in seiner Umgebung umzugehen. Umfragen zufolge spricht sowieso jede vierte Frau mit ihren Zimmerpflanzen. Manche Männer tun es auch, zum Beispiel Prinz Charles. Oder der Kompostmeister und Baumchirurg Herward Auersperg.

 

Pflanzen mit Wamena® pflegen
Unmengen an Informationen prasseln zu jeder Tageszeit auf uns ein, denken wir nur an die permanente Bestrahlung durch die modernen Medien oder auch den ganzen Motorenlärm. Gerade unsere Garten- und Zimmerpflanzen mit ihrem sensiblen Wurzelwerk brauchen unsere ganze Unterstützung, um uns weiterhin eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung anbieten zu können. Dafür hat der Niederösterreicher Herward Auersperg den Wamena®-Spezialkompost entwickelt. Die Entwicklung gründet auf seiner intensiven Kommunikation mit Bäumen. Lesen Sie dazu mehr im Blog „Wenn der Holunder spricht“.

 

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